Institut

Das Institut für urbane Krisenintervention (IfuK) ist ein unabhängiges Forschungsinstitut, das seit 2006 besteht.

Es widmet sich der Erforschung moderner Urbanität vor dem Hintergrund ökonomischer und sozialer Transformationsprozesse. Diesen durch Globalisierung und weltweite Finanzkrise forcierten Entwicklungen begegnet das Institut mit Interventionen und Problemlösungen auf lokaler und regionaler Ebene.

Dabei folgt es einer Programmatik, die Krisen selbst so großen Ausmaßes, wie sie uns derzeit beschäftigen, als Chance zur Entwicklung innovativer gesellschaftlicher Modelle begreift. Wichtigster sozialer Akteur in diesem Prozess ist die neue kreative Klasse, wie sie der US-Sozialökonom Richard Florida in seiner bahnbrechenden Studie „The Rise of the Creative Class“ beschrieben hat. In Kooperation mit Wirtschafts-, Sozial- und Kulturinstituten widmet sich das IfuK der theoretischen Erforschung und der praktischen Umsetzung und Förderung kreativwirtschaftlicher Prozesse als Beitrag zur Lösung struktureller gesellschaftlicher Problemlagen wie Armut, Arbeitslosigkeit, urbanem Verfall und der Verödung des kulturellen Lebens und der ökonomischen Zentren in unseren Städten.

Das IfuK wird vertreten von Gesellschafterin und Gründerin Dr. Mareike Soerensen. Die derzeitigen Aktivitäten des IfuK konzentrieren sich auf:

  • Die Erforschung sozialer, kultureller und ökonomischer Praktiken, die maßgeblich sind für das Klima und die Innovationsfähigkeit von „well-balanced communities“.
  • Die Beratung von Kommunen, Institutionen und privaten Unternehmen als Agenten des gesellschaftlichen Umbaus im Sinne der kreativen und kulturellen Wertschöpfung.
  • Die Entwicklung und Förderung nachhaltiger, Klassen, Gender und Ethnien überschreitender Netzwerke im Sinne der „kreativen Cluster“ für eine neue „Avantgarde des guten Zusammenlebens“.

Das Institut finanziert seine Tätigkeit durch die Einwerbung von Forschungsmitteln und Beratung. Zu den Auftrag- und Zuwendungsgebern gehören Kommunen, Ministerien, kulturelle Institutionen, Unternehmen, Stiftungen sowie Fördereinrichtungen der Europäischen Union. Das IfuK ist Teil des Europäischen Forschungsnetzwerks EUCD (European Urban Change and Development).